Habe ich einen Magnesiummangel?
Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff für den menschlichen Organismus. Ein Magnesiummangel zeichnet sich durch verschiedene Symptome, wie z. B. Wadenkrämpfe oder Müdigkeit, aus. Mit folgenden zwölf Fragen finden Sie schnell und einfach heraus, ob Sie ein erhöhtes Risiko für einen Magnesiummangel haben.
Magnesiumversorgung scheint gedeckt zu sein
Auch wenn Ihre Magnesiumversorgung aktuell gedeckt zu sein scheint, können Ihre Beschwerden ein möglicher Hinweis auf eine leichte Unterversorgung sein. Falls sich an Ihrem Befinden, Ihrer Ernährung oder Ihrer Lebensweise etwas ändern sollte und Sie den Verdacht haben, dass dabei die Versorgung mit Magnesium eine Rolle spielt, können Sie diesen Test erneut durchführen. Im Biolectra®-Sortiment finden Sie Produkte in niedriger Dosierung, die für die tägliche Grundversorgung geeignet sind.
Dieser Test ersetzt jedoch keine ärztliche Untersuchung. Um andere Erkrankungen auszuschließen, insbesondere bei Anhalten oder Verschlimmerung der Symptome, empfehlen wir Ihnen, einen Arzt aufzusuchen.
Möglicherweise erhöhtes Risiko für Magnesiummangel
Bei Ihnen besteht möglicherweise ein erhöhtes Risiko für einen Magnesiummangel. Dieser Test ersetzt jedoch keine ärztliche Untersuchung. Um andere Erkrankungen auszuschließen, insbesondere bei Anhalten oder Verschlimmerung der Symptome, empfehlen wir Ihnen, einen Arzt aufzusuchen.
Bestätigt Ihr Arzt einen Magnesiummangel, kann aus dem Biolectra®-Sortiment zwischen zwei Arzneimitteldosierungen gewählt werden. Wenn Sie Ihre tägliche Ernährung mit Magnesium ergänzen möchten, steht Ihnen eine Vielzahl an Biolectra®-Produkten in verschiedenen Dosierungen, Darreichungsformen und Geschmacksrichtungen zur Verfügung.
Ergänzende Informationen
zu Ihren "Ja" Angaben:
Muskel- und Wadenkrämpfe
Ein Magnesiummangel kann die Ursache für Muskel- und Wadenkrämpfe sein. Gerade zu Beginn einer Therapie kann es sinnvoll sein, mit einer hohen Dosierung zu starten, um den Mangel auszugleichen. Hier empfehlen wir Biolectra® Magnesium 486 mg intens. Es enthält Magnesium zu 100% aus Magnesiumcitrat. Trotz einer hohen Dosierung kann es mehrere Wochen dauern, bis die Magnesiumspeicher wieder aufgefüllt werden.
Wenn Sie trotz ausgewogener Ernährung und einer Magnesiumtherapie weiter unter Muskel- und Wadenkrämpfen leiden, raten wir Ihnen, einen Arzt aufzusuchen. Möglicherweise liegt in diesem Fall kein Magnesiummangel, sondern eine andere Ursache vor.
Häufiger Stress
Wer unter Stress steht, sollte ganz besonders auf eine ausgewogene und magnesiumreiche Ernährung achten. Denn eine ausreichende Magnesiumversorgung kann der gesteigerten Ausschüttung von Stresshormonen entgegenwirken. Zudem wird das Mineral in Belastungssituationen oft vermehrt ausgeschieden. In Stressphasen sollten Sie deswegen die Magnesiumversorgung besonders im Blick behalten.
Migräne
Menschen mit Migräne neigen dazu, niedrigere Magnesiumspiegel im Blut zu haben als diejenigen ohne Migräne. Die Wiederauffüllung der Magnesiumspeicher ist entscheidend, da eine dauerhafte Unterversorgung mit Magnesium die Schwere und Häufigkeit von Migräneanfällen verstärken kann. Die Leitlinie zur „Therapie der Migräneattacken und Prophylaxe der Migräne“, die von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) 2025 herausgegeben wurde, nennt Magnesium als eine Option zur Prophylaxe, insbesondere, wenn eine gut verträgliche Medikation gewünscht wird.
Diener H.-C., Förderreuther S., Kropp P., Reuter U. et al., Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne, S1-Leitlinie, 2025, DGN und DMKG, in: Deutsche Gesellschaft für Neurologie (Hrsg.), Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie. Online: www.dgn.org/leitlinien (abgerufen am 12.02.2025).
Sehr häufiger Sport
Wenn man sportlich sehr aktiv ist, steigt der tägliche Magnesiumbedarf an, weil die Muskeln stärker beansprucht werden. Daher sollten Sportler und auch Personen, die körperlich schwere Tätigkeiten ausüben, besonders auf eine magnesiumreiche Ernährung achten und die Ernährung evtl. mit einem Magnesiumprodukt ergänzen.
Diabetes
Bei Patienten mit Diabetes werden häufig niedrigere Magnesiumkonzentrationen im Blut gemessen als bei gesunden Personen. Zahlreiche Studien zeigen, dass eine ausreichende Magnesiumzufuhr einen positiven Effekt haben kann. So trägt Magnesium zur Verbesserung des Nüchternblutzuckers bei. Dies gilt sowohl für bereits an Diabetes erkrankten Patientinnen und Patienten als auch für Personen mit erhöhtem Diabetesrisiko (Prädiabetiker), da sich die Insulinempfindlichkeit bei diesen Menschen verbessert.
Zum Ausgleich eines Magnesiummangels wurden in Studien Magnesiumdosierungen von 240 bis 480 mg untersucht. Diese Dosierung entspricht auch den Empfehlungen der Gesellschaft für Magnesium-Forschung e. V. zur Behandlung eines Magnesiummangels bei Menschen mit Diabetes.
Veronese, N., et al., Oral Magnesium Supplementation for Treating Glucose Metabolism Parameters in People with or at Risk of Diabetes: A Systematic Review and Meta-Analysis of Double-Blind Randomized Controlled Trials. Nutrients, 2021. 13(11).
von Ehrlich, B., et al., Die Bedeutung von Magnesium für Insulinresistenz, metabolisches Syndrom und Diabetes mellitus – Empfehlungen der Gesellschaft für Magnesium-Forschung e. V. Diabetologie und Stoffwechsel, 2014. 9(02): p. 96-100.